Bist Du auch manchmal genervt von dem ständigen Geplapper um Dich herum? Auf der Straße, im Büro, am Telefon, im Radio, überall sind Stimmen, Worte und Sätze zu hören, die Dein Gehirn unbewusst verarbeitet und die auf Dauer Stress verursachen. Das Handy klingelt, hier eine SMS, da eine WhatsApp, zwischendurch noch Emails, der Chef ruft, die Kollegin lästert und du weißt nicht mehr wo dir der Kopf steht. Und noch schlimmer – vielleicht kennst Du das auch: Immer muss man für irgendjemanden da sein und Du hast vielleicht schon ganz vergessen, was es bedeutet, nur für Dich selbst da zu sein.

So schön es auch ist, die Technik, immer erreichbar zu sein, eine menschliche Stimme zu hören – es kann auch gut sein, sich auf das zu besinnen, was wir im Leben außer dem allen noch haben. Und je weiter Du in die Welt ohne Sprache, egal ob schriftlich oder mündlich, eintauchst, desto oberflächlicher und weniger bedeutsam wird Dir diese Sprache vorkommen. Pferde sind stille Freunde, die uns gerne in ihre nonverbale Welt mitnehmen.

Miteinander sprechen, ohne zu reden

Bereits wenn Du auf ein Pferd zugehst, fängt es an, mit dir zu kommunizieren: Es schnaubt vielleicht, leiser oder lauter, schaut Dich an oder schaut Dich nicht an und bewegt seine Ohren. Mit etwas Erfahrung weißt Du, was es meint: Hat es Dich erkannt hat und freut sich auf Dich – oder will es gerade nicht gestört werden, hat vielleicht sogar Angst vor Dir? Dementsprechend wirst Du sachte voran gehen oder rufen und winken: Ohne dass ein Satz gesprochen wurde, hast Du mit dem Pferd viele bedeutsame Informationen ausgetauscht.

Körperliche Nähe spielt bei der Kommunikation von Pferden eine viel größere Rolle, als wir es von uns Menschen kennen. Durch Nähe zeigen sie Zuneigung und Vertrauen – sie bauen durch körperliche Nähe und Körperkontakt aber auch Stress ab! Statt Probleme lange zu diskutieren, haben Pferde ihren ganz eigenen, stillen Weg: Sie legen Dir vielleicht sanft ihren Kopf auf die Schulter. Andererseits freuen sie sich selbst sehr über Massagen, wenn sie sich gestresst fühlen. Du wirst im Umgang mit Pferden schnell merken, dass sie Harmonie lieben – und Du kannst viel von ihnen lernen, wenn Du Dich auf die harmonische, stille Kommunikation mit ihnen einlässt.

Mit Pferden kommunizieren bei der Ausbildung für pferdegestütztes Coaching

Wenn Du Deine nonverbale Kommunikation verbessern willst, sind Pferde Dir geduldige und hilfreiche Partner. Diskutierst Du Probleme normalerweise weg oder zählst Argumente und Erklärungen auf? Damit kommst Du bei Pferden nicht weit. Deshalb lernst Du im Umgang mit Pferden automatisch, noch intensiver auf ihre Körpersprache zu achten. Das macht Dich noch sensibler für nonverbale Informationen – und gleichzeitig aufmerksamer, auch im Umgang mit Menschen.

Außerdem lernst Du, Deine eigene nonverbale Kommunikation zu kontrollieren: Du kannst mit dem Pferd noch so freundlich reden – Deine Körpersprache muss dazu passen, denn das Pferd durchschaut Dich sofort! Deshalb ist Pferdegestütztes Coaching auch ein hervorragendes Kommunikationstraining – und mit Deiner viertägigen Ausbildung für Pferdegestütztes Coaching wirst Du selbst zum besseren Kommunikator für dich und andere!

Liebe Grüße

Deine
Franziska

#Mit Pferden kommunizieren

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