Wer ist schuld, wenn ein Pferd nicht "funktioniert"?

Hallo ihr Lieben,

ein Pferd würde uns nie für irgendetwas die Schuld geben. Es begegnet mir aber viel zu oft, dass Menschen ihrem Pferd für alles Mögliche die Schuld geben. Vor allem, wenn das Pferd nicht so „funktioniert“, wie sie es sich vorstellen. Und da liegt oft schon der erste Fehler – denn natürlich ist ein Pferd keine Maschine und kein Gerät und muss nicht „funktionieren“.

Der zweite Fehler liegt in unserer Wahrnehmung. Pferde beobachten unser Verhalten ganz genau und beobachten unsere Reaktion auf ihr Verhalten. Dadurch spiegeln sie oft unser Verhalten. Für die Therapie und das Coaching ist diese Eigenschaft unbezahlbar, denn die Teilnehmer können sich so selbst ganz neu erfahren. Wie man davon profitieren kann, lernst du in meiner Ausbildung zum Pferdegestützten Coach. Wenn Pferde unser Verhalten spiegeln, dann spiegeln sie natürlich auch unsere Fehler! Das sehen die wenigsten jedoch gern.

Meistens liegt das Problem beim Menschen

Pferdehalter sind häufig so beschäftigt mit sich selbst, dass sie ihr eigenes Pferd nicht mehr richtig verstehen. Eine Pferdebesitzerin klagte einmal, dass ihr Pferd keine Nähe zulassen könne. Als ich mir das dann genauer angeschaut habe, stellte ich aber etwas ganz anderes fest: Eigentlich hatte die Besitzerin selbst ein Problem mit Nähe. Das Pferd, in vollem Vertrauen auf das Feedback, das es von den Menschen bekommt, hat dieses Verhalten dann reproduziert.

Deshalb wäre es falsch gewesen, das Pferd zu beschuldigen – und dann vielleicht sogar zu versuchen, es zu trainieren. Als Menschen haben wir eine Verantwortung gegenüber den Pferden. Sie sind uns eine unvergleichliche Hilfe im Coaching und als Partner und verdienen deshalb, dass wir sie nicht für unsere Fehler verantwortlich machen.

Als Pferdegestützter Coach das Pferd genau verstehen

In meiner Ausbildung zum Pferdegestützten Coach lernen die Teilnehmer, genau hinzuschauen und hinzuhören. Ich vermittle nicht nur Coaching-Techniken – ich versuche, eine ganz neue Wahrnehmung der Pferde zu ermöglichen. Mit dieser Ausbildung verstehen die Coaches dann auch das Verhalten von Pferden, die vermeintlich nicht „richtig funktionieren“. Sie lernen die Pferde von einer ganz neuen Seite kennen und sind verblüfft und teilweise auch sprachlos.

Pferde zeigen uns viel über unser eigenes Verhalten. Aber oft so subtil und „anders“, dass wir es gar nicht verstehen. Wer erst einmal gelernt hat, die Signale der Pferde wirklich zu verstehen, der wird auch verstehen, wie sie unser Leben bereichern können. Und sie mit viel mehr Aufmerksamkeit und Respekt behandeln.

Respekt verlangt Aufmerksamkeit. Nur wenn ich den anderen (Mensch oder Pferd) voll und ganz wahrnehme, erkenne ich seine Bedürfnisse und kann dementsprechend reagieren. Die Aufmerksamkeit setzt jedoch voraus, dass du weißt, worauf du achten sollst und dass du das, was du wahrnimmst, auch verstehst.

All das und noch viel mehr lernst du in den intensiven vier Tagen, die die sicher niemals vergessen wirst, weil sie dein Leben so sehr bereichern und verändern werden.

Ich freu mich auf dich!

Deine Franziska

#Training mit Pferden Ausbildung

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